Das Grabmal

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Seit es eine Grabkultur gibt, versuchen die Menschen, ein Grab identifizierbar zu machen, den Namen des Bestatteten für die Nachwelt zu erhalten.

In Stein gehauene Namen, ganze Lebensgeschichten, Bildnisse, Figurengruppen, Holzschnitzereien sind heute von unschätzbarem Wert für die Nachwelt und lassen Einblicke in die Kultur der damaligen Zeit zu.

Auch in der heutigen Zeit nimmt das Grabmal nach wie vor einen wichtigen Stellenwert ein. Meist wird dem Grabmal die dominante Rolle auf einer Grabstelle zugeschrieben. Das ist gestalterisch zu berücksichtigen, daher aber auch nicht immer ganz einfach.

 

Das Grabmal ist ein wichtiger und zentraler Bestandteil des Grabes.

Es ist das Hauptelement der Grabgestaltung.

Dem Grabmal muss sich die Gesamtgestaltung anpassen.

 

Landläufig "der Grabstein" genannt, kann es aber aus vielen Stoffen bestehen.

  •  Stein ist aufgrund seiner Eigenschaften und Haltbarkeit natürlich unumstritten der am häufigsten verwendete Werkstoff. Stein ist vielfältig in Struktur und Farbe, haltbar und stabil. Während früher meist der Stein der Umgebung Verwendung fand, hat sich durch die Technik und den weltweiten Handel das Sortiment vervielfältigt.

 

  •  Metall findet in einigen Gegenden (z.B. Bayern) Verwendung. Hier trifft man auch Grabmale, die vollständig aus Metall bestehen. Häufig werden jedoch Metallteile (besonders aus Bronze gegossene Zierteile oder Buchstaben) im Zusammenhang mit Stein verwendet. Auch ganze Figuren wurden aus Metall gearbeitet, gegossen oder aus Blech getrieben.

 

  •  Holz ist der am besten zu bearbeitende, aber leider auch der am schnellsten vergängliche Werkstoff. Daher ist er leider ein wenig in den Hintergrund gerückt. Am häufigsten werden Kreuze aus Holz gefertigt. Auch Grabmale in der Form von "Totenbrettern " sind zu sehen. In den letzten Jahren wurde Holz wieder häufiger verwendet.

 

  •  "Neue" Werkstoffe finden immer mehr Verwendung auf dem Friedhof. Neben dem (allerdings verpönten) Plasten werden auch immer Glas, Keramik oder Aluminium verwendet. Sicher wird manches durch den Zeitgeist und Mode bestimmt und auch wieder verschwinden.

 

Einige Gedanken dazu hat sich der Steinmetz Andreas Florian Baumgartner aus dem südbadischen Rheinfelden gemacht, die durchaus lesenwert sind. Sie finden hier neben der Homepage der Firma Baumgartner & Deiss eine kleine Abhandlung über die Gestaltung von und mit Grabsteinen

Bei der Auswahl des Materials spielen neben der Friedhofsordnung und den finanziellen Möglichkeiten auch immer Geschmack und Empfinden  eine Rolle. Bedenken Sie aber, das ein Grabstein 20 Jahre und länger steht und lassen Sie sich nicht von kurzfristigen Gedanken leiten. 

Viele interessante Tipps und Anregungen finden Sie im Internet. Neben der Präsentation von Firmen finden sich Seiten wie das Grabmalportal, die sich mit Grabsteinen befassen.

 

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Stand: 19. February 2010 

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