Grabgestaltung
- A - Rahmenpflanzung
- B - Bodendecker
- C - Wechselbepflanzung
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Grabgestaltung unterliegt sehr dem persönlichen Geschmack und der Ortsüblichkeit. 1971 fasste der Bund der Friedhofsgärtner
Möglichkeiten der Grabgestaltung ein den "Richtlinien für Gärtnerische Grabgestaltung" zusammen. Dieses Richtlinie
gilt mit einigen zeitgemäßen Anpassungen im Grundsatz noch heute. Einige wichtige Aussagen dieses Papiers sind:
Die Flächengliederung einer Grabstelle sollte sich ungefähr wie folgt zusammensetzen: Bodendecker 60 %, Rahmenbepflanzung
25 %, Wechselbepflanzung mind. 15 %, Trittplatten sollten möglicht nur zweckdienlich und nicht gestaltend, Pflanzschalen
sollten nicht als Dauerbepflanzung dienen sondern mehr als Schmuck für Gedenktage
Die Farbabstimmung sollte nach den Wechselbeziehungen der Farben zueinander erfolgen. Dabei muss man besonders auf sich
ergänzende und sich gegenseitig abhebende Farben achten. Auch die Farbe des Grabmals, der Umgebung und die Lichtverhältnisse
dürfen nicht außer Acht gelassen werden.
Die Pflanzen sollten nach Standortverhältnissen, Wuchsart und Wuchsgröße ausgewählt werden. Bei Gehölzen ist bei bei
regelmäßiger Pflege und Schnitt von einer Haltbarkeit von 5 - 10 Jahres auszugehen. Es sollten möglicht wenige Pflanzenarten
verwendet werden.
Die Pflanzung sollte fachgerecht ausgeführt werden (Erde, Pflanztechnik, Pflanzdichte, Wirtschaftlichkeit)
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